Rezeptideen


Das Vinschger Bauern Sauerkraut, Kobis-Rübenkraut und Rübenkraut passen übrigens hervorragend zu Knödel, Schlachtplatte, Geselchtem oder probieren Sie mal Spätzle mit Sauerkraut und geschmolzener Butter und Parmesan drüber. Schmeckt super!

Rübenkraut wird gern zu Pressknödeln gereicht und schmeckt etwas säuerlich. Der Geschmack lässt sich abrunden, indem man einen Apfel beimischt.

Blaukraut passt sehr gut zur Wildküche oder auch als vegetarisches Gericht z.B. als Blaukrautstrudel. Auch hier wird gerne ein Apfel dazugegeben, wobei der Geschmack leicht ins Süßliche geht.


Sauerkraut-Auflaufsauerkrautauflauf

Für 6 Personen:

500 g Sauerkraut gekocht
100 g Hamburgerspeck in Streifen geschnitten
100 g Sahne
200 g Vinschgauer Almkäse in Würfel geschnitten
1/2 l Krautsaft
50 g Zwiebel fein gehackt
3 Zehen Knoblauch fein zerdrückt
50 g Butter
40 g Roggenmehl
1/8 l trockenen Weißwein

Nudelteig:

250 g Polentamehl
100 g Weizenmehl
4 ganze Eier, 2 Eidotter
1/8 l Wasser
1 TL Olivenöl
1 Prise Salz

Zubereitung Sauerkraut:

Sauerkraut ausdrücken (Saft aufbewahren) und etwas zerkleinern. Zwiebel und Knoblauch in Butter goldgelb anschwitzen, Hamburgerspeck dazugeben, etwas abrüsten, mit Roggenmehl bestäuben, Krautsaft dazu gießen und unter ständigem Rühren 10 Min. köcheln lassen.
Das zerkleinerte Sauerkraut beigeben, mit der Sahne legieren. Den Weißwein dazu gießen und wenn nötig mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitung Nudelteig:

Alle angegebenen Zutaten zu einem glatten, festen Teig verkneten, in Sichtfolie hüllen und ca. 1 Stunden rasten lassen.

Fertigstellung:

Den Teig durch die Nudelmaschine lassen und zu ca. 1 mm dicken Lasagneblättern formen.
Die Teigblätter einzeln in kochendes Salzwasser geben, einmal aufkochen lassen, rausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken. In der Zwischenzeit eine passende Auflaufform etwas ausbuttern. Die Lasagneblätter aus dem Wasser nehmen, auf ein Tuch legen, anschließend abwechselnd mit Krautfülle und Käsewürfeln in die Auflaufform schichten (gleiches Vorgehen wie bei Lasagne); dabei Vorgang mit Krautfülle abschließen und mit etwas geriebenem Parmesankäse bestreuen.
Im vorgeheizten Backrohr bei mittlerer Hitze gratinieren.


Vinschgauer Sauerkraut – Rahmsuppe mit geräucherten Hammelscheiben und geröstetem Urpaarl

 

Für 6 Personen

krautsuppe

250 gr. Sauerkraut gekocht

500 gr. Fleischbrühe

250 gr. Rahm

50 gr. Butter

50 gr. Hamburgerspeck in Streifen geschnitten

1 mi

ttlere Zwiebel gehackt

2 Zehen Knoblauch zerdrückt

100 gr. Angeräuchertes Hammelfleisch hauchdünn geschnitten (beim Metzger erhältlich)

½ Urpaarl in Streifen geschnitten, in etwas Butter und Zwiebel angeröstet.

 

Zubereitung:

 

Die Zwiebel in etwas Butter leicht anschwitzen, Hamburgerspeck und Knoblauch beigeben, etwas anziehen lassen; Sauerkraut dazugeben, mit Fleischbrühe und Rahm aufgießen, anschließend 30 Min. auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Die Suppe im Mixer fein pürieren, durch ein feines Sieb gießen, mit Salz, weißem Pfeffer und Suppenwürfel abschmecken. Vor dem Servieren mit 50 gr. Butter nochmals schaumig schlagen. In Suppentellern portionieren, jeweils drei Hammelscheiben einlegen. Mit etwas geröstetem Urpaarl und Schnittlauch garnieren.


 

Krapfen mit Sauerkraut  und Selchkarree gefüllt

   krautkrapfen

Krapfenteig

1 kg  Mehl

200 gr Butter flüssig

50 gr Zucker

1  Ei

375 gr Wasser

Salz, Obstler

alles vermengen und zu einem Teig kneten  2 Stunden ruhen lassen

 

Den Teig mit gekochtem Kraut und kleinen Fleischwürfeln  füllen und in

heißem Öl goldgelb frittieren.

Dazu kann man eine Sauerrahmcreme mit Schnittlauch und Knoblauch

servieren.

 


Sauerkraut traditionell

 

1 kg Sauerkraut ( ca 200- 250 gr pro Person) mit etwas Fleischsuppe oder auch Wasser

in einem Topf langsam kochen lassen, einige Wacholderbeeren, Pfefferkerne,

2-3 Lorbeerblätter und etwas Kümmel dazugeben.

In der Zwischenzeit ½  Zwiebel und 2 Knoblauchzehen fein hacken, in etwas Butter oder

Öl glasig dünsten und mit dem Kraut vermengen. Zusammen  ca 30 –

50 Minuten langsam kochen lassen.

Das Kraut wird „gschmackiger“, wenn man das angeselchte oder gesurte Fleisch mitkocht;

man kann Bauchspeck (angeselcht oder frisch) in der Flüssigkeit schon etwas vorkochen

und dann zum Kraut  dazugeben und weitermachen wie oben. Würste, Selchkarré usw

legt man einfach aufs Kraut und lässt beides mitgaren.

Mag man das Kraut etwas „sämiger“, gibt man entweder beim Kochen eine

kraut-traditionell

mehlige, kleingeschnittenen  Kartoffel dazu oder bestäubt (bindet) die angeröstete

 Zwiebel  mit etwas Mehl,  bevor man sie unter das Kraut mengt .

Kurz vor Kochende sollte man ¼ der Gesamtmenge  rohes Kraut dazugeben, so kann

man die Vorzüge des rohen Sauerkrauts  (Vitamine , Ulcus-Faktor usw) mit auf den Teller

bringen.

Kümmel oder auch Fenchel im Kraut machen das Sauerkraut bekömmlicher, wenn

man zu Blähungen neigt.


Knusperkraut

Für den Teig:

100 g Mehl

Salz

1/8 l Weisswein

2 Eier

1 Teelöfel Öl

400 g Sauerkraut

Zubereitung:

Das Mehl in eine Schüssel sieben. Leicht salzen. Den Weißwein mit und Mehl verrühren. Die Eier trennen. Das Eigelb in den Teig geben,das Eiweiß beiseite stellen. Zum Schluss das Öl in den Teig geben und alles gut miteinander vermengen. Das Eiweiß zu steifem Eischnee schlagen und unter den Teig heben. Kräuter waschen, trockentupfen und fein hacken; Knoblauch schälen und durch die Knoblauchpresse drücken. Den Teig in zwei Teile teilen. Einen Teil so belassen. In den anderen Teil die Kräuter und den Knoblauch mischen.Das Sauerkraut gut abtropfen und noch etwas ausdrücken. Das Fett in der Friteuse erhitzen. Jeweils ein paar Sauerkrautstreifen mit der Gabel in eine der Teigportionen tauchen und in dem heißen Fritierfett goldgelb backen. Damit das überflüssige Fett abtropfen kann, das Knusperkraut kurz auf Küchenpapier legen.

Auf einem Teller anrichten und heiß oder lauwarm servieren.

 

Guten Appetit!


 

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